Wie erfährt die Finanz von Kapitalabflüssen?

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Steuernews TV - Juli 2018

Für volle Information des Finanzministeriums sorgt das sogenannte Kapitalabfluss-Meldegesetz. Welche Kapitalabflüsse müssen von Banken gemeldet werden? Sind auch Umwidmungen bestehender Konten in Geschäftskonten bzw. Überweisungen von Privat- auf Geschäftskonten davon betroffen? Entdecken Sie jetzt wichtige Informationen dazu in unserer aktuellen Ausgabe von Steuernews-TV.

Textabschrift des Videos (Transkription)

Wie erfährt die Finanz von Kapitalabflüssen?

Für volle Information des Finanzministeriums sorgt das sogenannte Kapitalabfluss-Meldegesetz. Es verpflichtet unter anderem alle Banken dazu, Kapitalabflüsse ab mindestens 50.000,00 Euro von Konten oder Depots natürlicher Personen zu melden.

Kapitalabflüsse im Sinne dieser Regelung sind:

  • Auszahlung und Überweisung von Sicht-, Termin- und Spareinlagen
  • Auszahlung und Überweisung im Rahmen der Erbringung von Zahlungsdiensten oder im Zusammenhang mit dem Verkauf von Bundesschätzen
  • Übertragung von Eigentum an Wertpapieren mittels Schenkung im Inland
  • Verlagerung von Wertpapieren in ausländische Depots

Als Kapitalabfluss gelten auch Umwidmungen bestehender Konten in Geschäftskonten und Überweisungen von Privatkonten auf Geschäftskonten.

Die Finanz prüft nun verstärkt einlangende Meldungen und fordert oft schon standardmäßig Unterlagen ein.